Sonntag, 29. Januar 2012

PKR: Nachtschicht für eine Handvoll Dollar

Moin tosamm,

Click auf den Registrier-Button für das Poker-Onlineturnier "Value Town" auf PKR. Später Beginn, kleiner Buy-In - und die Chance, weitere Turniererfahrung zu sammeln. Wie weit würde ich kommen? Welche Moves würden funktionieren, welche nicht? Spät in der Nacht wusste ich, dass zahlreiche Hände zu meinen Gunsten verlaufen waren. Als nur noch 13 Gegner an den Tischen saßen, war ich 2. im Chipcount. Und müde, wie Ihr Euch vielleicht vorstellen könnt. Die Entscheidung war natürlich längst gefallen: Ich würde so lange spielen wie eben möglich. Aufgeben wollte ich nicht.

Finale Grande

Kurz darauf wanderten Asse zu mir, neben dem Chipleader war ein weiterer Spieler in der Hand, dessen Chipstapel aber nur noch verkrüppelt war. Ich entschied mich dazu, die Pocket Rockets gegen das loose aggressive Chip-Monster slow zu spielen. Auf dem Turn flossen schließlich alle Chips in die Mitte. Schade für mich: Auf dem River traf der Chipleader dann doch noch sein Two Pair, um mich an die Rails zu schicken. Raus auf Platz Nr. 12. Auch wenn ich nur um wenige Dollar reicher war, gelohnt hat sich dieses MTT für mich dennoch. Ich denke, dass ich in entscheidenden Situationen die nötige Ruhe bewiesen habe, meine Gegner gut einschätzen konnte und auch in brenzligen Situationen nicht mit der erstbesten Hand in den Kampf gegangen bin.

Gebe niemals auf

In Erinnerung ist mir vor allem die Zeit als Small Stack. Ich hatte nur noch 8 oder 10 Big Blinds übrig. Mit einem 7er-Pärchen stellte ich schließlich all-in, um dann von AK gecallt zu werden. Meine Hand hielt und danach ging es aufwärts. In ähnlichen Momenten kommt mir immer ein Zitat von Poker-Pro Erick Lindgren in den Kopf, der mit "Making the Final Table" ein in meinen Augen sehr empfehlenswertes Pokerbuch abgeliefert hat: "Spiele, um zu gewinnen!" Kern des Kapitels: Niemals aufzugeben.

Ich bin bereits heiß auf weitere, womöglich größere Turniere, um zusätzliche Erfahrungen zu sammeln. Wenn alles funktioniert, darf ich dank eines guten Bekannten in Kürze mehrere Events spielen, die über meinem eigentlichen Buy-In-Limit liegen. Drückt mir dafür die Daumen.

Beste Gröten, Nico

Mittwoch, 25. Januar 2012

Nicht alleine Poker-Tollwutposts: der Archiv-Link zum Pokernews-Blog

Moin, tosamm,

wer mich länger kennt, weiß, dass ich nicht erst seit Blogger.com einen Poker-Blog führe. Zuvor habe ich auf Pokernews mein Unwesen getrieben, ebenfalls unter dem Namen Nicsmix. Ab sofort findet Ihr im rechten Bereich meines Blogs unter den beliebtesten Postings nun auch einen permanenten Archiv-Link, der dorthin führt. Warum ich das mache? Ich glaube und hoffe einfach, dass es den einen oder anderen Leser gibt, der sich auch für die Postings meiner Poker-Vergangenheit interessiert.

Eine meiner lehrreichsten Niederlagen -
bei den German Poker Days renne ich in ein Set.
Selbst für mich sind Ausflüge auf diese Seiten noch heute interessant. Was ich unter anderem merke: Wenn ich zu Zeiten meiner Pokernews-Blogzeiten arge Niederlagen erleiden musste, war der Frustfaktor viel höher. Ein Beispiel, das mir immer noch gut in Erinnerung ist: der Final Table der Saison 2010. Ich war einer der Glücklichen, die Platz nehmen durften. Dem ging allerdings ein November-Event voraus, bei dem ich erst annahm, dass ich nur wenige Punkte an der Final-Teilnahme vorbeigeschrammt war. Das stellte sich später dann anderes heraus. Fakt: Ich bin fürchterlich enttäuscht nach Hause gefahren, für große Abschiedsworte war in Varel kein Platz mehr. Das würde ich nun anders handhaben. Besonders, weil meine Poker-Freunde vor Ort es besser verdient haben. Poker ist nur ein Spiel: Es zerstört nur jene, die es sich zu sehr zu Herzen nehmen. Ich will einer jener Spieler sein, der weiterhin Spaß am Pokerfilz hat, sowohl virtuell als auch in der wirklichen Welt.

Diesen Vorsatz habe ich erst vor Kurzem nach meinem ersten Poker-Turnier für die Saison 2012 in Varel erfüllt. Ich bin dank einer Fehlentscheidung an den Rails gelandet. Danach habe ich aber erst einmal durchgeatmet, in Ruhe an der Bar mein alkoholfreies Jever bezahlt, mit 2010-Stadtmeister Eddy geplauscht, um dann im Anschluss nach Hause zu fahren. Im Gepäck: Zu wissen, dass ich in Varel auch in Zukunft sehr gerne meinem Hobby nachgehen werden. Selbst, wenn die Wahrscheinlichkeit, je wieder am Final Table der jeweiligen Saison zu sitzen, jetzt sehr gering ist. Jedes Event aber, das ich dort wahrnehme, will ich aber mit vollem Einsatz spielen - und meiner neuen Melone.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Schmökern meiner früheren Postings. Wenn Euch ein Exemplar besonders gefällt, fügt gerne unten im Kommentarbereich den passenden Link ein. Das würde mich freuen. Nicht wundern: Bevor Euer Beitrag auftaucht, muss ich diesen noch freischalten.

Beste Gröten, Nico


P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbei schaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

Donnerstag, 19. Januar 2012

Noch zwei Wochen bis zum Start: CardCoaches-Mitgründer Johannes Strassmann im Interview

Moin tosamm,

seit mehreren Blogeinträgen verfolge ich die Entwicklung der Pokerschule CardCoaches.com. Zu Anfang stand freilich mein Unmut über die fehlende Information der Öffentlichkeit. Das Blatt hat sich mittlerweile gewendet. Zuletzt wurden über YouTube gleich zwei Videos in kurzer Folge veröffentlicht, die sich an die künftigen Schüler richteten.

Heute antwortete schließlich Mitgründer und PokerStars-Pokerpro Johannes Strassmann kurz vor Öffnung der Schultore auf meine Fragen zum aktuellen Stand der Dinge. Für die Bereitschaft dazu vielen Dank. Anbei findet Ihr das Interview mit dem Mitgründer von CardCoaches.com.

Beste Gröten,
Nico

P.S. Mein Blogbeitrag gefällt Euch? Dann freue ich mich über Eure Unterstützung. Hier findet Ihr alle weiteren Informationen. Gebt sie auch gerne an Freunde weiter - vielen Dank.



Johannes Strassmann (rechts) mit CC-Mitbegründer
Markus Golser (links) beim Videodreh für die
Community. 
Screenshot: Nico Lindner
Johannes, wenn du in deinen Terminkalender schaust, was steht bis zur offiziellen Eröffnung von CC noch an Unternehmungen an?

Ich kümmere mich gerade um den Feinschliff. Überprüfe die technische Komponente, spreche nochmal mit allen Coaches. Die heiße Phase ist definitiv eingeläutet. Ich produziere noch ein Video, in dem ich vorab schon ein paar Funktionen erklären werde. Damit sich alle die, die sich noch nicht unter start@cardcoaches.com registriert haben, ein Bild machen können. Also, viel Arbeit und unheimlich viel Spaß!

Wie kann ich mir die Arbeit in der jetzigen Phase konkret vorstellen? Was macht Markus, was du, was die Software-Techniker? Ein Einblick wäre nett.

Du musst Dir das vorstellen wie Zahnräder, die ineinander greifen. Wir sind eigentlich ein großes Team. Nach Außen treten wir als Team CardCoaches auf, so ist es auch intern. Wir sind nicht nur befreundet, wir sprechen auch alle Schritte genau ab. Wir haben keine Aufgabenbereiche streng zugeteilt. Das würde derzeit auch keinen Sinn machen. Ab und an überwiegt bei mir das Übernehmen des Tagesgeschäfts, Markus Golser hat seine Schwerpunkte ein bisschen mehr im Marketing. Wir sind uns aber einig, dass wir und alle eng absprechen müssen, um das Produkt erfolgreich zu machen.

Wenn du zurückblickst, was hat den schwierigsten Teil der Unternehmung dargestellt? Und wann habt Ihr die ersten wirklichen Arbeitsschritte unternommen?

Da müsste ich jetzt in die Details der Schwierigkeiten, die jedes Startup-Unternehmen hat. Das wäre für Deine Leser ziemlich langweilig. CardCoaches ist das erste Unternehmen sowohl für Markus als auch für mich. Wir hatten vorher keine Erfahrung, was das bedeutet. Die Technik hat uns sicher immer wieder zurückgeworfen. Das soll aber keine Entschuldigung sein, dass wir den Start immer wieder verschieben mussten, nur eine Begründung. Wir haben uns für die Verzögerungen entschuldigt, weil es einfach angebracht war. Die Community hat das angenommen, was uns echt gefreut hat. Wir haben unsere Lehren gezogen und sind froh, dass wir jetzt endlich am 2. Februar starten können.

Ein Teil der Coaches, etwa du und Sandra Naujoks, ist bereits auf Intellipoker.com als Lehrer vertreten. Was geschieht nach dem Start von CC? Ist damit Euer Mitwirken dort beendet?

Ich kann nicht für Sandra sprechen, da musst du sie schon selbst befragen. Das gebietet der nötige Respekt. Was mich betrifft, ich sehe das so: Am Ende geht es erst einmal nur um Poker. Ich würde mir wünschen, dass man aufhört, in Schubladen zu denken. Das eine schließt das andere nicht unbedingt aus, weißt Du? Mir würde es Spaß machen, wenn das Pokerbusiness etwas mehr zusammenrückt. Es gibt viele Hürden, die in dem Zusammenhang zu nehmen sind. Beispielsweise das Thema Glückspielstaatsvertrag. Wir müssen alle etwas mehr an einem gemeinsamen Strang ziehen.

In einem Eurer Videos sprecht Ihr davon, dass auch besondere Live-Events Teil des
CC-Stundenplans sein sollen. Was kann ich mir darunter vorstellen? Und wo werden diese veranstaltet? Sind sie kostenlos oder nur für bestimmte Mitglieder gedacht?

Wir haben uns in der Tat vorgenommen, das Internet in die reale Welt zu übertragen. Wir würden uns freuen, wenn sich unsere Internet-Community immer wieder auch live begegnet. Der persönliche Draht zwischen Community und Coaches ist uns ganz wichtig. Wir arbeiten derzeit an zwei Konzepten, die das bewerkstelligen sollen. Lass uns nicht über ungelegte Eier reden. Damit haben wir schlechte Erfahrungen gemacht. Ich sage Dir aber sofort Bescheid, wenn das spruchreif wird.


Johannes, du hast engen Kontakt zu Pius Heinz, seit der WSOP 2011 Poker-Weltmeister. Wenn die Chemie derart gut stimmt, wann wird Pius ebenfalls Teil des CC-Teams sein?

Um es mal ganz klar zu sagen: Ich habe großen Respekt vor Pius. Und ich finde es fantastisch, dass er Poker mit Sicherheit ein ganzes Stück nach vorn gebracht hat. Ich weiß, dass Pius' Terminplan komplett dicht ist. Ein Wahnsinn, welches Pensum er gehen muss. Keine Frage, ich würde mich unendlich freuen, wenn wir Pius für CardCoaches gewinnen könnten. Das wäre vor allen Dingen für viele Pokerfans ein großer Gewinn. Ich werde mit Pius sicher noch das ein oder andere Gespräch darüber führen. Aber eines ist mir in diesem Zusammenhang ganz wichtig: Alle wollen derzeit etwas von Pius, aus völlig unterschiedlichen Beweggründen. Alle Coaches, die bei CardCoaches mitmachen, tun dies aus vollster Überzeugung und mit vollem Einsatz. Und wenn sich Pius ebenfalls
dazu entscheiden kann, ist er herzlich im Cardcoaches-Team willkommen. Gerade weil die Chemie zwischen uns so gut ist, werde ich den Teufel tun und ihn drängen. Und wenn wir nicht zusammenkommen, dann will ich in guter Stimmung immer wieder gerne mit ihm in Wien einen Kaffee trinken.

Wie darf ich mir den Anmeldeverlauf bei Euch vorstellen? Gibt es 50 Dollar gratis, wie bei anderen Pokerschulen üblich, die ich dann bei einem Pokerraum meiner Wahl einsetzen kann?

Wie Du weisst, haben wir uns dazu entschieden, zunächst 1.500 User online zu lassen. Die Plätze werden langsam eng, die Plattform wird schon jetzt sehr gut angenommen. Unter start@cardcoaches.com kann man sich bereits anmelden. Einfach den Nicknamen mitschicken, und dem man ab 2. Februar bei uns starten will. Wir wollen vieles besser machen, als die bestehenden Produkte. Und - sei mir nicht böse - wir wollen einfach nicht zu viel verraten. Sicher ist aber: Es wird noch die ein oder andere positive Überraschung geben. CardCoaches soll ein Premiumprodukt werden, daher darf die Community auch außergewöhnliche Aktionen erwarten.

Zum Abschluss folgende Frage: Ihr seid nicht die erste Pokerschule am Markt. Was wird - die üblichen Floskeln ausgenommen - CardCoaches im Kern unterscheiden? Warum sollten sich Pokerschüler auf den 2. Februar 2012 freuen?

Ganz einfach: Die Konkurrenz im deutschsprachigen Markt ist veraltet,  unpersönlich und hässlich. Dies habe ich vor Jahren bei einer genauen Marktanalyse der Pokerschulen erkannt. Deshalb haben wir Cardcoaches ins Leben gerufen. Unser Ziel ist ganz klar gesteckt, wir wollen die beste Pokerschule zumindest im gesamten deutschsprachigen Markt werden. Dies können wir durch ein großartiges Design, tolle Bedienbarkeit und persönlichem Umgang der Coaches mit den Mitgliedern erreichen. Cardcoaches steht für eine neue Generation der Pokerschule: Modern, persönlich, schön einfach zu bedienen und grafisch ansprechend. Wir sind uns sicher, dass ab 2. Februar 2012 die Qualitätsuhr ganz neu tickt - und freuen uns auf den Start. 


P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbei schaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

Dienstag, 17. Januar 2012

Facebook & Co. - das plane ich noch für meinen Blog

Moin tosamm,

dass mein Blog Leser hat, weiß ich, Google Analytics und Besucherzähler sei Dank. Vor allem aber bin ich mir dessen bewusst, weil ich persönliche Reaktionen bekomme, beispielsweise auf den Live-Pokerturnieren von Friesland Poker in Varel. Derlei Feedback bedeutet mir noch am meisten - ich kann mich dann mit anderen Pokerspielern von Angesicht zu Angesicht über meine Blogeinträge unterhalten. Was mich bis heute ein wenig stolz macht: Bislang scheine ich einen Ton und eine Mischung zu treffen, die ankommt.

Neben dem Inhalt soll aber auch das Restprogramm stimmen: Ich will, dass mein Blog für Menschen, die sich möglicherweise für dessen Inhalte interessieren, im Netz gut findbar ist. Ich will weitere Leser gewinnen. Und die wiederum sollen sich auch auf meinem Blog selbst gut zurechtfinden.

Folgende Schritte sollen in den kommenden Wochen dazu beitragen:

. Suchmaschinen-Optimierung mit Hilfsmitteln von Google, etwa dem Webmaster-Tool. Dieses Werkzeug listet beispielsweise auf, welche Begriffe meine Leser eingetippt haben, um zu mir zu gelangen und auf welchen Teilen von Nicsmix - der Pokerblog sie dann plötzlich das Weite gesucht haben.

. Einbindung von Facebook auf der Site, außerdem Einrichtung einer Nicsmix-Fanseite auf Facebook. Vorteil: Mein Blog wäre damit auch auf Facebook sichtbar. Um über Updates informiert zu sein, muss man nicht unbedingt mit mir befreundet sein. Einen Anfang habe ich gemacht, suche aber beispielsweise noch nach einem schönen Bild, das meinen Blog darstellt.

. Verstärktes Beachten bestimmter Regeln im Anlegen der Blogbeiträge, damit die Inhalte besser auf Google und Co. dargestellt werden. Eine gute Hilfe: Der Suchmaschinen-Leitfaden von Google, der beispielsweise Tipps beim Benennen von Weiterverlinkungen gibt. In diesem Leitfaden findet sich auch eine Weisheit, die eigentlich keine ist, aber trotzdem auch von mir schon häufiger missachtet wurde: Halte deine Überschriften knapp, beschreibe kurz und knackig, um was es geht - das danken dir die Leser.

. Layout-Optimierung. Mit dem Kopf des Blogs bin ich noch nicht so richtig zufrieden. Die Zusammenstellung ist in meinen Augen noch nicht stimmig. Daran muss ich feilen.

. Weitere gute und unterhaltsame Inhalte zu produzieren. Das ist auch in Zukunft der anspruchsvollste und wichtigste Part. Und die beste Methode, auch in Suchmaschinen gute Platzierungen zu erhalten. Wenn Poker-Spieler mit meinen Inhalten zufrieden sind, empfehlen sie diese weiter.


Genug der Theorie, ab in die Praxis. Wenn alles klappt, wird der letzte Punkt in der Liste morgen ein Kapitel reicher sein. Ich hatte in der letzten Woche einen Fragenkatalog an Johannes Strassmann vom CardCoaches-Team geschickt. Deren Pokerschule soll am 2.2.2012 starten. Ich begleite ihre Öffentlichkeitsarbeit kritisch, bin auf der anderen Seite gespannt auf den frischen Wind, den CC verspricht. In den letzten Wochen hat sich die Community-Arbeit von CardCoaches stark verbessert.

Ihr habt etwas, das Euch an meinem Blog gefällt? Oder einen Verbesserungsvorschlag? Dann freue ich mich auf Euren Kommentar.

Beste Gröten,
Nico


P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbei schaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

Montag, 9. Januar 2012

Friesland Poker in Varel: tödlicher Damenbesuch

Moin,

in Early Position bekomme ich KQs, raise um den dreifachen Bigblind. Die nette Frau von nebenan pfeffert mir einen saftigen Reraise entgegen. Ich calle. Mein Flushdraw liegt auf dem Flop und ich gehe allin. Sie callt und zeigt ein paar Damen. Keine Hilfe für mich auf Turn und River, Ende.

Satt: Über 70 Spieler fanden sich Sonnabend
im "Tivoli" in Varel ein. Foto: Friesland Poker
Bis dahin lief es recht gut. Könige, eine Straße, dann wieder Trips und ein lustiger Tisch - was will man mehr? Zwei Dinge: Künftig die guten Hände noch höher ausbezahlt bekommen. Und: Noch eher darauf hören, wenn an einem relativ tighten Tisch plötzlich ein Reraise kommt. Das schreit nach einem hohen Paar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch einen soliden Stack, ich hätte folden sollen. Über meine Art und Weise, wie ich meine letzte Hand auf dem Flop gespielt habe, mache ich mir keine Gedanken - das war in Ordnung. Nur hätte ich nach der erneuten Erhöhung Abstand davon nehmen müssen, weitere Chips zu investieren.

Zum Event selbst: Sonnabend war endlich wieder ein Sachpreis-Pokerturnier der Tivoli-Serie von Friesland Poker in Varel. Größere Summe an Startchips, 72 Teilnehmer, gute Stimmung, eine tolle Begrüßung, als ich gegen 20 Uhr ankam. Mit dabei: meine neue Melone. Ergebnis: Dieses Turnier gewann Paul Rusniok, 2. und 3. wurden Jürgen Thissen und Thomas Rusniok. Fazit der Veranstalter: gelungener Auftakt, nur an der Chipstruktur feilen wir weiter. Denn erst um 3.15 Uhr nachts war das Event zu Ende. Gut für mich, dass ich früh raus war, muss ich nun schreiben: Gegen 1.30 Uhr ging bei meiner Frau nix mehr, ihr wurde übel, nun liege ich selbst flach.
Die drei besten Spieler des Turniers.

Ich bin schon auf März gespannt, wenn für mich das nächste Event ansteht. Hoffentlich sind dann alle gesund und ich kann ohne Gefahr Richtung Final Table spielen. Wer sich für die aktuelle Tabelle von FriPo interessiert, surfe hier entlang. Dort finden sich auch schöne Bilder vom Event. Liebe FriPo-Jungs, weiter so - ich weiß schon, warum ich Euch den Vorzug gebe!

Beste Gröten, Nico



P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbei schaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

Freitag, 6. Januar 2012

Varel: Endlich wieder Live-Poker

Moin,

am morgigen Sonnabend werde ich, wenn denn alles passt, endlich wieder einmal live pokern. Ziel der Reise: Varel. Dort ist im Gasthof "Tivoli" die gleichnamige Serie von Friesland-Poker beheimatet. Start ist um 20 Uhr. Es ist das erste Event der neuen Poker-Saison, nachdem 2011 Sascha Sotyn den Titel des Stadtmeisters errang.

Meine neue Melone.
Was ändert sich? Der Startstack soll jetzt 10.000 statt 2000 Chips betragen, die Blinds bei 25/50 beginnen und alle 20 Minuten steigen. Wie die Blinds strukturiert sind, konnten mir die Jungs von Friesland-Poker leider noch nicht sagen. Das wird erst am Turniertag festgelegt. Ich hoffe auf eine langsame Struktur, die es nicht allzu rasch nötig macht, in den Harakiri-Modus zu schalten. Warum wohl die Umstellung auf 10.000 Chips? Ich schätze, weil diese Stacksize sich mittlerweile eingebürgert hat. Näheres erfahre ich Samstag.

Was erwarte ich selbst vom Abend? Gute Unterhaltung, zwanglosen Smalltalk, eine freundschaftliche Atmosphäre - eben Markenzeichen von Friesland-Poker. Deswegen fahre ich gerne nach Varel und lasse größere, aber auch anonymere Sachpreis-Events außen vor.

Vom meinem Spiel her will ich versuchen, jedes Mal im Jahr 2012 möglichst fokussiert Platz zu nehmen und mein bestes Spiel an den Tag zu legen. Möge mir auch die Varianz hold sein! Styletechnisch müsste eigentlich alles klappen: Mit meinem neuen Jaxon, einer Melone, habe ich endlich mein Idealbild von einem Pokerhut gefunden. :) Bis Sonnabend!

Beste Grüße, Nico


P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbei schaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

Montag, 2. Januar 2012

Hut auf am Pokertisch: It's a Jaxon, Ma'am.

Moin tosamm,

Meine Jaxon-Melone im Außeneinsatz.
am 22. Dezember bestellt, vor wenigen Tagen habe ich sie in Empfang nehmen können: meine Jaxon-Melone wurde per DPD aus England in einem hutschonenden Karton angeliefert. Eines ist ihr sofort gelungen: Mich für sie einzunehmen. Sie ist nämlich wunderschön. Samtig glänzt der Stoff, eine der Seiten ziert außerdem eine Feder, die einer Flamme ähnelt. Die Verarbeitung wirkt auf mich für den Preis von rund 50 Euro mehr als angemessen. Zum Vergleich: Für eine Stetson-Melone darf ich gut und gerne das Vier- bis Fünffache bezahlen.

Der Hut liegt nicht so eng wie etwa mein Fedora aus Filz an und ist naturgemäß steifer gearbeitet. Glücklicherweise ist die Melone trotzdem relativ leicht. Was mir vom Design sehr gut gefällt: Der Rand ist nach oben gezogen und entspricht dem Idealbild, das ich von meiner Melone schon vor der Bestellung hatte. Inwiefern sie Regentropfen widersteht, weiß ich noch nicht. Bis ich nicht wirklich sicher gehen kann, dass die Melone einen ordentlichen Guss aushält, bleibt sie im Trockenen. Ein paar Tropfen stellen aber kein Problem dar.

Das Jaxon-Logo.
Foto: Nico Lindner
Ich freue mich bereits darauf, meinen neuen Hut am kommenden 7. Januar in Varel auszuführen, wenn das erste Event der 2012er Tivoli-Pokerserie ansteht. Was trage ich dazu? Nach Möglichkeit eine Weste und ein Hemd, wahlweise ein Longsleeve, kombiniert mit einem Poloshirt. Entweder wird's lässig - oder englisch elegant. Erste Außeneinsätze hat mein neuer Hut übrigens bereits hinter sich: So habe ich die Melone etwa bereits beim Brötchenholen getragen, zu Silvester oder auch beim Neujahrsbesuch von Bekannten. Es fühlte sich gut an. :)

Cool: Die Federn an der Seite
der Melone.
Foto: Nico Lindner
Genug der Worte, hier ein paar Bilder vom Innenleben des Huts als auch von der Feder, die von Haus aus die im Englischen als "Bowler hat" bezeichnete Kopfbekleidung ziert. Besten Dank an das Team von Village Hats aus England - deren Service war bestens, vor allem die Beantwortung von Fragen via Mail sehr gut und persönlich. Ich könnte mir fast vorstellen, dort meinen nächsten Hut zu kaufen. Ja, ein bestimmtes Modell habe ich auch schon vor Augen - das wäre dann ein Trilby, möglicherweise von Stetson. Und Hut Nr. 5.

Euch allen an dieser Stelle ein frohes neues Jahr!

Beste Grüße, Nico


P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbei schaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!