Dienstag, 10. Dezember 2013

Friesland Poker: Mit Appetit auf mehr summend nach Hause

Moin, tosamm!

Im Mittelpunkt: Der Final Table der Stadtmeisterschaft von Friesland Poker in Varel. Fotos: Sascha Probian
Im Mittelpunkt: Der Final Table der Stadtmeisterschaft
von Friesland Poker in Varel.
Fotos: Sascha Probian
Hossa - da sind doch deutlich mehr Tage ins Land gegangen, als ich zuerst geplant hatte: Ende August war ich beim Beach Event von Friesland Poker. Jetzt, am vergangenen Sonnabend, habe ich das erste Mal wieder zu realen Karten gegriffen. Zuvor hatte ich über zwei Monate auch online kein Blatt gespielt. Mehr zu den Gründen lest Ihr im oben verlinkten Blogbeitrag.



Es hat gut getan: Eine Pause zu machen. Bewusst zu genießen, Poker in die dritte Reihe zu schicken. Mich beispielsweise wieder verstärkt dem Thema Storytelling zu widmen. Dadurch entstand unter anderem ein neuer Blog, der sich mit dem Rollenspielsystem Pathfinder beschäftigt: "The Unsung's Scuttlebutt"!

Trinken muss man: Beinahe hätte ich die heiße Schokolade über den kompletten Tisch verteilt.
Trinken muss man: Beinahe hätte ich die heiße Schokolade
über den kompletten Tisch verteilt. 
Ich habe mir klar gemacht: Nico, da gibt es so viel mehr, was dir mehr Genugtuung und Selbstzufriedenheit verschafft, als zu später Stunde jemanden mit einem Full House Chips abzuknöpfen.

Höre ich mit dem Poker auf? Nein, das nicht. Der Appetit zu groß. Allerdings will ich mein Spiel auf die Live Events fokussieren. Das hat mir das Side Event zum Finale von Friesland Poker gezeigt.

Sicher, besonders weit gekommen bin ich nicht. An zahlreichen Stellen habe ich aber gemerkt, dass mein Gespür für das Spiel und die Neugier für Poker noch da ist. Außerdem der Appetit, Spielzüge auszuprobieren, Gegner zu lesen und neue Erfahrungen zu machen.

Poker für den guten Zweck

Besonders schön: Das Event am Sonnabend kam auch einem guten Zweck zugute. Rund 570 Euro wurden für die DKMS gesammelt. Eingangs hatte das FriPo-Team die Spieler darum gebeten, freiwillig ihren Eintrittspreis festzulegen. Hut ab für diese Aktion, an der ich mich gerne beteiligt habe! Sieger am Final Table der Vareler Qualifikationsturnierserie wurde schließlich Julian Küchel.

Was ich mir für 2014 wünsche: Neben diesem Sieger vor allem die drei Jahresbesten zu würdigen. Ich bin weiterhin der Ansicht, dass deren Leistung noch stärker berücksichtigt werden sollte. Erkennt an, dass auf den drei ersten Plätzen eben jene drei stehen, die über das Jahr lang konsequent Turniererfolge feiern konnten.

Macht aus der FriPo-Serie mehr als eine Qualifikations-Turnierreihe - vielleicht sogar mit einer überarbeiteten Struktur?

Beste Gröten,
Nic



P.S. Euch gefällt mein Blog-Eintrag? Und kauft gerne bei Amazon ein? Dann würde ich mich sehr freuen, wenn Ihr auch hier vorbeischaut. Damit unterstützt Ihr meinen Blog. Vielen Dank!

P.P.S. Ich wiege derzeit 84 Kilogramm. Warum ich das schreibe? Weil es im Vergleich zum Gewicht im letzten Post vor der Pokerpause ein paar mehr waren...